Baden im Rhein ist lebensgefährlich

Schwimmen und Baden ist hier polizeilich verboten:

Im Kölner Bereich ist zwischen Rodenkirchen und Merkenich an vielen Stellen das Baden und Schwimmen verboten
 

Baden und Schwimmen im Rhein kann tödlich enden.

Achten Sie bitte auf Ihre Kinder!

  • Schwimmen Sie nicht im Rhein, auch wenn es noch so verlockend ist.
  • Achten Sie darauf, dass ihre Kinder nicht ins Wasser gehen.
  • Denken sie daran, dass vorbeifahrende Schiffe starke Wellen, starken Sog und einen hohen Rückschwall erzeugen können.

Beenden Sie ihren "Strandurlaub" mit Spass und Freude - und nicht als Tragödie!

Besondere Gefahren an den Sandstränden
(auch zwischen den Buhnen!):

  • plötzliche tiefe Stellen
  • Strömungen
  • Strudel
  • Sog und Rückschwall durch Schiffe
  • Glas und rostige Eisenteile unter Wasser

 

 

Darf ich im Rhein Schwimmen und baden?

Der Rhein steht als natürliches Gewässer im Gemeingebrauch. Die Nutzung ist also grundsätzlich jedermann gestattet und bedarf keiner besonderen Erlaubnis.

Die unberechenbare Strömung und die Überschätzung der eigenen Fähigkeiten machen das Schwimmen im Rhein lebensgefährlich.

Nicht nur das Schwimmen im Strom, auch der Aufenthalt im flachen Wasser des Uferbereichs kann bereits lebensgefährlich sein. Gerade im Sommer, wenn bei niedrigen Wasserständen das Wasser scheinbar gemächlich dahinplätschert, wird die Gefahrensituation, z. B. durch vorbeifahrende Schiffe, unterschätzt.

Im Uferbereich wurden stellenweise Buhnen gebaut, die regulierend in die Strömung eingreifen. Kleine Wälle aus schweren Steinen ragen quer zum Ufer ins Wasser. Zwischen den Steinwällen entstehen Wirbel und Strudel, die nicht sofort erkennbar sind, aber gleichfalls gefährliche Wasserkraft entfalten.

Ein Schiff ist schneller als man denkt. Fährt es augenscheinlich noch in weiter Ferne, kann es urplötzlich direkt vor einem liegen. Und dann ist das Schiff immer schneller als der flüchtende Schwimmer.

 

 

 

Wo ist das Schwimmen und Baden veboten?

Nach der „Verordnung über das Baden in den Bundeswasserstraßen Rhein und Schifffahrtsweg Rhein-Kleve [...]" ist das Baden und Schwimmen im Zuständigkeitsbereich der Wasser- und Schifffahrtsämter Köln und Duisburg-Rhein verboten:

  • auf der ganzen Breite der Wasserstraße von 100 m oberhalb bis 100 m unterhalb der Hafenmündungen,
  • der Brücken,
  • der Schiffs- und Fährlandestellen,
  • der Umschlagsstellen und
  • Schiffsbauwerften
  • in den bundeseigenen Häfen
  • im Rhein jeweils bis zur Strommitte in Bereichen, die in der Verordnung mit km-Angaben benannt sind:

Die Wasserschutzpolizei ahndet jedes Fehlverhalten rigoros mit Ordnungswidrigkeits – oder Strafverfahren. Sie müssen mit Platzverweisen, Verwarnungen und Bußgeldern rechnen.

Schwimmen und Baden ist hier polizeilich verboten:

rechte
Uferseite
linke
Uferseite
Stadtteil

682,7 - 690,5Rodenkirchen
bis
Zoobrücke
687,0 - 689,0Poller Wiese
bis
Tanzbrunnen
691,3 - 693,5Jugendpark
bis
Stammheim
695,5 - 699,5Niehler Damm
bis
Merkenich

 

Alle wichtigen Informationen finden Sie auf der der Internetseite der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung
[Infos bitte hier klicken ...]

Quelle: WSA Köln