DLRG-Motorrettungsboote

DLRG-Motorrettungsboote sind wichtige Einsatzmittel. Ihre Bedienung und Beherrschung erfordert ein umfangreiches Fachwissen, das durch die Ausbildung für den DLRG-Bootsführerschein erworben und durch eine Prüfung nachgewiesen wird. Als Nachweis der Legitimation zum Führen von Motorrettungsbooten der DLRG wird der DLRG-Bootsführerschein ausgestellt.

Die Anforderungen an die Bootsführer sind je nach Einsatzgebiet verschieden. Der Bootsführerschein der DLRG ist daher unterteilt in die Qualifikationsstufen:

  • DLRG-Bootsführerschein A (511)
  • DLRG-Bootsführerschein B (512)
  • DLRG-Bootsführerschein A/B (513)

Die DLRG-Bootsführerscheine berechtigen ausschließlich zum Führen von motorisierten Wasserfahrzeugen der DLRG im jeweiligen Führerscheinbereich. Der DLRG-Führerschein kann auf Antrag ohne erneute Prüfung in den Sportbootführerschein umgeschrieben werden.

DLRG-Bootsführerschein A
Der DLRG-Bootsführerschein A ist erforderlich für den gesamten Binnenbereich. Dieser umfasst die Bundes- und Landesgewässer sowie die in kommunaler oder privater Trägerschaft stehenden Wasserflächen.

DLRG-Bootsführerschein B
Der DLRG-Bootsführerschein B ist erforderlich für den Bereich der Seeschiff-fahrtsstraßen und Seestraßen.

DLRG-Bootsführerschein A/B
Erwirbt der Bewerber die Qualifikationen DLRG-Bootsführer A (511) und DLRG-Bootsführer B (512) wird ihm die Lizenz DLRG Bootsführer A/B (513) erteilt.

Die Ausbildung zum Führerschein für Motorrettungsboote der DLRG dauert zwei Jahre in Theorie und Praxis. Eine abgeschlossene Fachausbildung Wasserrettungsdienst ist zwingend notwendig.