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Satzung der DLRG Köln rrh.-Süd e.V.

Die Satzung kannst du dir hier als PDF anschauen und herrunterladen.

 

Geschichte

Im Freibad Vingst fing alles an

Aus der Festschrift zum 25. Gründungsfest der OG rrh.-Süd

Als im Jahre 1960 das ehemalige Baggerloch am Gremberger Wäldchen zum Naturfreibad ausgebaut und eröffnet wurde, mußte dort direkt im ersten Betriebsjahr ein Ertrinkungsopfer beklagt werden. Dies und andere Argumente waren der äußere Anlaß, daß sich Kameraden der DLRG (die in der Nähe wohnten) und andere verantwortungsbewußte Mitbürger sich auf einer Gründungsversammlung in der Gaststätte "Bürgerhaus" in Köln-Vingst zusammenfanden.

Treibende Kraft für die Gründung der Ortsgruppe war damals unser heutiger Bezirksleiter Erich Schiffbauer, der bis dato Mitglied in der Ortsgruppe Dünnwald war. Die Ortsgruppe Dünnwald war dann auch der Pate bei der Geburt der neuen Ortsgruppe mit einem Geldbeitrag von DM 50,00 als Startkapital und Patengeschenk.

Ein Gründungsprotokoll ist heute leider nicht mehr aufzufinden, somit kann nur aus dem Gedächtnis der damals Beteiligten berichtet werden. Dem ersten Vorstand gehörten an: Dr. med Heinrich als OG-Leiter, Erich Schiffbauer als Geschäftsführer, Kassenwart W.Becker.

Eine Übungsstätte zur Ausbildung wurde gesucht und zunächst bekam die OG im Deutz-Kalker-Bad als Gast in der Übungsstunde des Eisenbahner Sportvereins ESV Olympia eine Bahn zur Verfügung gestellt. Erster Ausbilder war dann der heutige Ortsgruppenleiter Toni Sprengler, der dort als Schwimmeister tätig war. Ein halbes Jahr spätererreichte Erich Schiffbauer dann bei der Stadt Köln die Zuteilung einer eigenen Übungsstunde, die noch bezahlt werden mußte. Die Älteren unter uns wissen noch zu berichten, daß, wenn der Betrag von 12,50 (damals viel Geld) nicht zusammen kam, von ältern Kameraden noch ein Zuschuß geleistet werden mußte, um die Stunde zu bezahlen.

Gleich im ersten Jahr stießen unsere alten Kameraden Karl Meuthen und Paul Schwandtke nach einiger DLRG Abstinenz zur Ortsgruppe und schon war ein Ausbilderteam beisammen, welches in der Folgezeit über lange Jahre das Gesicht der Ortsgruppe prägen sollte. Es gab viel zu tun und wir packten es an.

Im Jahre 1965 wurde bei einer Veranstaltung "40 Jahre DLRG Köln" zum ersten Mal ein neues Boot gezeigt. Es war das Motorrettungsschnellboot Adler 1, angeschafft von der Ortsgruppe Köln rrh.süd. Dies war möglich Dank Beziehungen zur Bezirksregierung durch unseren Erich Schiffbauer, der damit die Technisierung der DLRG im Bezirk Köln eindeutete.

Der Einzug moderner Technik in den Rheinrettungsdienst war nicht mehr aufzuhalten. An unserem Beispiel wurde dann auch der übrige Wachdienst am Rhein technisiert, es wurden Fahrzeuge, Boote und Funkgeräte angeschafft; so wurde der Dienst am Nächsten, sprich Rettungswachdienst noch effektiver.

Im Jahre 1962 wurde eine Wache im Freibad Vingst eingerichtet und solange von uns besetzt, bis dort der Betrieb merklich nachließ. Der von Anfang an durch uns bewachte Wachabschnitt Poller Wiesen vom Deutzer Hafen bis zur Rodenkirchener Brücke wurde nun verstärkt. Boot und 4 Landwachen wurden von uns gestellt. Am Campingplatz wurde ein belgischer Soldat von zwei unserer Rettungsschwimmer vor dem Ertrinken bewahrt und vor ein paar Jahren (1977) hat unsere damalige Jugendwache, besetzt mit Leuten, die auch heute noch ein Begriff sind in unserem Bezirk z.B. Jörg Gommersbach und Monika Schwandtke, eine ganze Gruppe von Kindern vor dem Ertrinken bewahrt. Als das erste Boot nach einigen Havarien bei Einsätzen ausgetauscht werden mußte, schaffte es der damalige Vorstand mit Hilfe der öffentlichen Hand, ein zweites Mal ein neues Boot anzuschaffen.

Die gleiche Leistung wurde erbracht mit der Anschaffung eines nagelneuen VW-Busses, wiederum mit Hilfe durch öffentliche Gelder. Es gelang der Ortsgruppe immer wieder, mit Geräten und Taten ein Beispiel zu geben für den ganzen Bezirk Köln. Vorstandmitglieder wie Friedel Gerick, Karl Meuthen, Paul und Günter Schwandtke, Dr. Heim, Kurt Thiel, Heinrich Büsdorf, Erich Eschweiler, Toni Sprengler und natürlich Erich Schiffbauer und viele andere haben dafür gesorgt, daß das heilige Feuer des beinahe fanatischen Arbeitens für unseren Rettungsgedanken immer wach blieb und voran getrieben wurde.

Auch Rückschläge im Mitgliederbestand konnten wieder aufgeholt werden, irgendwie wurde es immer wieder geschafft auf die Füße zu kommen und die Arbeit weiterzuführen, wie dies auch heute wieder geschieht. Heute haben wir Dank der Mitarbeit aller Vorstandsmitglieder und unserer Ausbilder am Beckenrand wieder einen soliden Grund unter den Füßen.

Toni Sprengler, 1986

Ehrungen

Die DLRG ehrt:

  • Personen, die sich bei einer Lebensrettung aus Wassergefahr vorbildlich eingesetzt haben, durch Belobigung oder durch Verleihung einer Medaille.
     
  • Personen, die sich durch langjährige oder verdienstvolle Mitarbeit in der DLRG oder durch hervorragende Förderung der DLRG aus- zeichnen, durch:
    a) Leistungs- oder Ehrennadeln der DLRG-Landesverbände, 
    b) Verleihung von Verdienstzeichen in den Stufen „Bronze", „Silber", „Gold" und „Gold mit Brillant",
    c) Verleihung von Ehrentiteln und Ehrenmitgliedschaften,
    d) Ehrengaben mit dem DLRG-Zeichen, Ehrenurkunden u. ä.
     
  • Mitglieder für langjährige ununterbrochene Mitgliedschaft in der DLRG durch Auszeichnung mit dem Mitgliedsehrenzeichen.

 

Gedenken

02.05.1928 - 30.01.2020

Paul Schwandtke

Unser Ehrenmitglied Paul Schwandtke ist am 30. Januar 2020 im Alter von 91 Jahren verstorben. Er war langjähriges Mitglied unserer Ortsgruppe und war viele Jahre aktiv als Ausbilder tätig. Mit Paul verlieren wir nicht nur einen lieben Kameraden, sondern auch ein langjährigen und zuverlässigen Unterstützer unserer Ortsgruppe.

Er wird uns fehlen.

26.09.1933 - 25.11.2019

Günter Schwandtke

Unser langjähriger Kamerad Günter Schwandtke ist am 25. November 2019 im Alter von 86 Jahren verstorben. Er war Ehrenmitglied unserer Ortsgruppe und war viele Jahre lang sehr aktiv in unserer Ortsgruppe. Als Vorstandsmitglied trug er maßgeblich für den Erfolg und Ausbau unserer Ortsgruppe bei, mit ihm verlieren wir einen sehr zuverlässigen Helfer der DLRG Köln rrh. Süd.

Er wird uns fehlen.

Albrecht Roesinger

Albrecht Roesinger ist am 7. Dezember 2016 im Alter von 86 Jahren verstorben. Er war seit 15 Jahren Mitglied unserer Ortsgruppe und hat dort viele Jahre die Kassenprüfung durchgeführt. Zusätzlich unterstützte er uns in den letzten Jahren auch bei der Einlasskontrolle im Agrippabad. Wir verlieren mit Albrecht einen langjährigen, zuverlässigen und lieben Kameraden. Wir haben immer gerne mit Ihm gesprochen und zusammengearbeitet.


Neben seiner Tätigkeit in der DLRG war er noch in anderen Vereinen aktiv. So z.B. auch im Arbeitskreis der Reserveoffiziere in Köln.

Er wird uns fehlen.

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